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Für mich geht es beim Arbeiten mit Ton darum, die richtigen Proportionen zu finden, die wirkenden Kräfteverhältnisse zu verstehen, die Kräfteverhältnisse der Formen zueinander und das Begreifen der inneren Ursachen.

Beim Abbilden gilt es, mit den Augen die Formen zu analysieren, erkennen und zu durchschauen (Anatomie, die Kenntniss der Funktionsweise, die dahinterliegende Struktur).

Eine Skulptur ist ein in sich geschlossenes System. Die Formensprache folgt einer inneren Logik von Wölbung und Stauchung, von Kraft und Gegenkraft, Ursache und Wirkung.

Wie im Leben und in der Welt, Aktion und Reaktion. Alles hängt zusammen.

So gibt es Formen und Gegenformen und es gilt die Balance zu treffen, die treffenden (ästhetischen?) Proportionen zu finden.

Künstlerisch steht aber nicht die Nachahmung im Vordergrund -keine Verdoppelung. „Kunstwerke geben nicht das wieder, was wir ohnehin erkennen können sondern, sie dienen mehr als Werkzeug der Erkenntnis.“